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Auswahl der Einzuladenden

Phase 7Liegt eine hinreichend große Anzahl potenziell geeigneter Bewerbungen vor, wählt die Berufungskommission die Personen aus, die eingeladen werden. Basis für die Entscheidung der Kommission sind die festgelegten Auswahlkriterien. Die Kommission hat auch zu prüfen, ob sie die Kandidatinnen/Kandidaten in Bezug auf die Kriterien geschlechtergerecht beurteilt. In Fakultäten, bei denen weniger als die Hälfte der Stellen für Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer mit Frauen besetzt sind, sind gemäß § 9 LGG mindestens ebenso viele Frauen wie Männer oder alle Bewerberinnen, die die geforderte Qualifikation erfüllen, zum Probevortrag einzuladen. Für jede nicht eingeladene Bewerberin und jeden nicht eingeladenen Bewerber muss separat begründet werden, in welcher Weise sie/er den Auswahlkriterien nicht entspricht. Insgesamt sollten möglichst vier oder mehr qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber zu Probevorträgen eingeladen werden. Befindet sich unter den Bewerber/-innen eine schwerbehinderte Person, muss die/der Schwerbehindertenbeauftragte umgehend informiert und in das weitere Verfahren einbezogen werden.

Ein entscheidender Aspekt für die Gewährleistung eines professionellen und fairen Verfahrens ist das Vermeiden des Anscheins von Befangenheiten. Hier erhalten Sie ausführliche Informationen zum Thema "Anschein der Befangenheit" sowie eine Liste möglicher Gründe für einen Anschein der Befangenheit. Diese Liste ist nicht abschließend, d. h. auch andere Umstände können einen Anschein der Befangenheit begründen.




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