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BITV und WCAG

Barrierefreie Webinhalte sind solche, die auch von Nutzern mit körperlichen Einschränkungen möglichst frei zugänglich sind. Nach der BITV NRW (Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetztes NRW) müssen Internet- und Intranetangebote, der in § 1 Abschnitt 2 der BGG NRW genannten Einrichtungen, barrierefrei gestaltet sein. Dazu zählen auch die Internet- und Intranetangebote der Technischen Universität Dortmund. Dabei gilt ein Angebot als barrierefrei, wenn dieses die Anforderungen der BITV erfüllt.

 

BITV

BITV steht für Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung und legt fest, dass öffentlich zugängliche Webangebote barrierefrei sein müssen. In den Anlagen zur BITV sind Anforderungen aufgelistet, die ein Webangebot erfüllen muss, um als barrierefrei zu gelten. Diese sind in zwei Prioritätsstufen 1 und 2 aufgeteilt. Die Anforderungen der Prioritätsstufe 1 müssen für alle Seiten erfüllt sein, die Anforderungen der Stufe 2 jedoch nur für Zentrale Einstiegs- und Navigationsseiten. Die neueste Version der BITV ist 2.0, diese ist 2011 in Kraft getreten. Die Anforderungen der BITV können unter den folgenden Links nachgelesen werden:

 

WCAG

WCAG steht für Web Content Accessibility Guidelines (Richtlinien für die Barrierefreiheit von Webinhalten) und ist eine Empfehlung der W3C zum Gestalten barrierefreier Webangebote. Die WCAG ist in drei Prioritätsstufen A, AA und AAA aufgeteilt. Eine Seite der Prioritätsstufe A muss alle Anforderung dieser Stufe erfüllen. Für die Prioritätsstufe AA müssen die Anforderung der Stufen A und AA erfüllt sein und für die Prioritätsstufe AAA die Anforderungen der Stufen A, AA und AAA. Dabei wird die Erfüllung der Stufe AAA nicht als allgemeine Bedingung für den gesamten Auftritt genommen, da manche Inhalte nicht jede Anforderung dieser Stufe erfüllen können.

Eine deutsche Übersetzung der WCAG findet man unter den Link: Deutsche Übersetzung der WCAG 2.0

 

Unterschiede zwischen der WCAG und der BITV

Die Richtlinien der BITV und WCAG können genutzt werden, um die eigenen Webangebote barrierefrei zu gestalten. Man kann sich sowohl an der BITV als auch an der WCAG orientieren. Die BITV folgt der WCAG sehr nahe. Die größte Abweichung zwischen der BITV und der WCAG betrifft die Prioritätsstufen.

Die BITV hat zwei Prioritätsstufen 1 und 2, während die WCAG drei Prioritätsstufen A, AA und AAA besitzt. Dabei entspricht die Erfüllung der Prioritätsstufe 1 der BITV der Prioritätsstufen A und AA der WCAG. Die Erfüllung der Prioritätsstufe 2 der BITV entspricht der Erfüllung der Prioritätsstufe AAA der WCAG.

Die Abweichungen im Detail werden in den Artikel BITV Test - Ist die BITV 2.0 überflüssig? diskutiert. Auf der Seite Barrierefreies Webdesign - Vergleich zwischen WCAG 2.0 und BITV 2.0 ist es auch möglich, selber die einzelnen Anforderungen der BITV und der WCAG Seite and Seite zu vergleichen.